Verhallen des Verfallens

Man kann die Gefühle hier vergehen sehen
in der Stille des Zimmers
wenn Worte Unverständnis sähen
Nur noch große Zweifel
aneinander aufgerieben
Zwischen alten Konflikten
Zwischen den Stühlen

Jedes Geräusch ist Kritik
Jeder Gedanken wirkt feindselig
Es herrscht ein nüchterner Austausch
wer und wann, was erledigt

Und dieses leise Röcheln
war das wirklich einmal Liebe
Nur noch eine frische Leiche
Nur Misstrauen geblieben
Wohin gingen die schönen Tage?
Wohin ging all das zusammen?
Wer hat denn zuerst
mit dem Aufhören angefangen?

Es bleibt still im Zimmer
Die Fragen verhallen
Es bleibt nur die Trauer
um ein großes Verfallen

Veröffentlicht in: Lyrik

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