Mit allem

Berühre den Hall des Wortes
Erwartungen
stapeln sich zu Bierdeckelburgen
der Hunger nach dem wilden Leben
die Sehnsucht nach stiller Zeitlosigkeit
Höre ein Echo aus Erinnerungen
an das große Verlangen, zu spüren
radikal bis in die Zehennägel
mit Haut und Haaren drauf gegangen
für alles, was fühlen lässt
und jetzt diese Ruhe danach
einfach zu sein
mit dir
dazu sein im Wir
mit allem, was ich mitbringe
Losgelassenes umschwebt mich
wie Kirschblütenschneeregen
manchmal haftet eine Erinnerung an
manchmal will sich alles an mir
schwerelos verlieren
atemlos drehen
Staub aufwirbeln
aus Leben
bis ich wieder sehe
dass wir der Baum sind

Veröffentlicht in: Lyrik

2 Gedanken zu “Mit allem

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